ParTec

Susanne Maaß, Carola Schirmer, Anneke Bötcher, Daniel Koch, Regina Schumacher

as well as Sandra Buchmüller from the research group dimeb located at University of Bremen.

 

Website: http://partec.informatik.uni-bremen.de

 

Laufzeit:
04.2015 - 05.2016

Supported by BMBF

InformAttraktiv

Susanne Maaß, Claude Draude, Kamila Wajda

Ute Bormann, Nadine Dittert, Claude Draude, Stefanie Gerdes, Carolin Zschippig, Susanne Maaß, Heidi Schelhowe, Kerstin Schill, Anja Zeising, Kamila Wajda

The research project “informAttraktiv” analyzes current developments in informatics with respect to the faculty culture of the discipline, and its public portrayal and perception. Inspired by research from gender and diversity studies, the aim is to stimulate innovative approaches that lead to more contemporary research questions and make the discipline more attractive for diverse target groups, especially for women and girls. With reference to current shifts in the discipline, the intention is to influence the current debate in the University of Bremen on informatics profiles like “security and quality”, “cognition, artificial Intelligence and robotics”, and “digital media and interaction”. These profiles provide a basis for thematic workshops for children and young adults. The idea is to arouse interest and to communicate a modern and multifaceted image of the discipline. These new informatics profiles and workshop modules aim to shape the faculty culture and public portrayal of the discipline, and they are suitable for adaption. The project is a cooperation of four informatics professors at the University of Bremen.

Term: 2011-2013

Funded by the BMBF

Webseite: http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/informattraktiv/index.php

 

 

Laufzeit:
2010 - 2013

Förderung durch das BMBF

LinDi: Migration to Linux with a Focus on Usability and Diversity

Susanne Maaß, Maike Hecht, Carola Schirmer, Yuliya Pysarenko

Download Research Report (PDF, 400kb)

How do big organisations manage to successfully migrate the computers of their employees to Linux? What does it mean to deal with very heterogenous staff under in terms of tasks, knowledge, status etc.? In an exploratory study we interviewed employees of different organisations that had experienced or were still experiencing the migration process from different perspectives. We used expert interviews in the IT-department, observational interviews with end users, and focus groups with managers. The comparative analysis of the results show different requirements for a smooth migration process. As a conclusion we present both "best practices" and "do's and dont's"

Laufzeit:
06.2009 - 06.2010

In cooperation with IBM Germany and funded by BMBF as part of the research project "Gender and Diversity in Innovation Processes" (EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. )

 

eLearning III: Integrierter Erwerb von Informationskompetenz, Fachwissen und Selbstmanagementkompetenz

Carola Schirmer, Ralf Streibl, Andrea Joswig

Einsatz der E-Learning-Umgebung StudIP im Rahmen der Lehrveranstaltung "Informatik und Gesellschaft", um den integrierten Erwerb von Informationskompetenz, Fachwissen und Selbstmanagementkompetenz zu fördern.

In diesem Projekt wurde eine vertiefte Unterstützung des Seminars "Informatik und Gesellschaft" durch die E-Learning-Plattform StudIP eingeführt. Die Förderung der Informationskompetenz von Studierenden ist eines der Lernziele der Veranstaltung Informatik und Gesellschaft. Die Schulung und Beratung der Studierenden bei der Recherche zu den von ihnen gewählten Referats- und Projektthemen durch die Fachreferentin für Informatik an der SuUB ist ein bewährter Bestandteil des Seminars. Durch StudIP wurde in diesem Projekt die aufgabenbezogene Beratung der Studierenden durch die DozentInnen und die Fachreferentin intensiviert. Sie konnten zugleich inhaltlich und methodisch beraten werden und ihr Vorgehen und ihren Fortschritt reflektieren. Durch vorgegebene Bearbeitungstermine im Stud.IP Modul DoIT erhielten die TeilnehmerInnen zudem Unterstützung in ihrem Zeitmanagement auf dem Weg zum Referat. Eine andere Aufgabe im Seminar, die Erstellung eines Posters zu einer empirischen Untersuchung wurde durch ein Etherpad (Stud.IPad) unterstützt. Hier waren die Studierenden in Arbeitsgruppen gefordert, sich mit Hilfe eines Muster-Zeitplans selbst Termine zu setzen.

Abschlusspräsentation des Projekts

Laufzeit:
10/2012 - 03/2013

Förderung als stud-IP-Anwendungsszenario durch die Universität Bremen

eLearning II: Lernmodul „Ethnographische Methoden in der Anforderungsanalyse“

Maike Hecht, Yuliya Pysarenko (stud. Mitarbeiterin)

Vielen InformatikerInnen sind ethnographische/sozialwissenschaftliche Methoden, mit denen Menschen in ihren Alltagskontexten beobacht und interviewt werden, eher fremd. Im Rahmen der Anforderungsanalyse spielen diese Methoden aber eine wichtige Rolle. Ziel dieses eLearning-Projektes ist es, ein Lernmodul zu entwickeln, das Studierenden die Grundlagen einer ethnographisch inspirierten Feldforschung näher bringt und sie beim Erlernen der benötigten Kompetenzen unterstützt. Durch die Integration von Basistexten, Bildern, Filmbeispielen und interaktiven Übungen soll den Studierenden ein ungewohntes Thema einfach & anschaulich vermittelt werden. Das Lernmodul dient der selbstständigen Vor- und Nachbereitung der Inhalte sowie als Nachschlagewerk während praktischer Feldforschungsphasen - sowohl veranstaltungsbegleitend als auch im Selbststudium.

Laufzeit:
04.2010 - 09.2010

Förderung als stud-IP-Anwendungsszenario durch die Universität Bremen

 

Talking to the "magic mirror": User-oriented design of applications for online counselling

Maike Hecht

What is counselling and what is required of an application that supports this kind of work? This dissertation uses three approaches of the field of human-computer interaction in order to answer this question and demonstrates innovative ways of applying the internet in counselling. It offers a new, holistic concept of counselling as a double embedded interactive service and introduces different supportive materials for the user-oriented design process: a questionnaire, a reference model and a collection of design patterns. It furthermore demonstrates innovative ideas for the design of applications for online counselling.

Dissertation available online: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46-00102918-10

Laufzeit:
03.2009 - 02.2012

Förderung als Dissertationsforschungs- projekt durch die Universität Bremen

 

eLearning I: Kooperation in der Feldforschungsphase

Maike Hecht, Yuliya Pysarenko (stud. Mitarbeiterin)

Wie lässt sich die gemeinsame Feldforschung großer Gruppen technisch unterstützen? In diesem eLearning-Projekt wurde die Prüfungsplattform DoIT, die für eine getaktete Aufgabenstellung und -überprüfung konzipiert ist, zu einer Kooperations- und Übungsplattform umgewandelt. Die Studierenden wurden sukzessive an die Feldforschungspraxis herangeführt und in allen Teilschritten (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung, Auswertung und Reflexion der einzelnen Methoden) durch eine getaktete Aufgabenstellung und zeitnahe Kommentare der Lehrenden unterstützt. Parallel dazu wurde eine Peer-Review-Funktion genutzt, über die sich die Studierenden gegenseitig Feedback und Hilfestellung geben konnten. Durch den wechselseitigen Zugriff auf das erhobene Material entstand eine reichhaltige Sammlung von Ergebnissen, die für die gesamte Gruppe zugänglich war und eine gemeinsame Auswertung ermöglichte.

Laufzeit:
10.2009 - 03.2010

Förderung als stud-IP-Anwendungsszenario durch die Universität Bremen

 

Gender & Information and Communication Technology: Interdisziplinäre Vernetzung

Susanne Maaß, Heidi Schelhowe, Maike Hecht, Carola Schirmer, Bettina Rabe

Die heutige Informationsgesellschaft mit ihren diversen Informations- und Kommunikationsmedien bietet viele neue Möglichkeiten, an sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten teilzuhaben. Doch – abhängig z.B. von Klasse, Ethnizität, Alter und auch von Geschlecht - sind die Chancen noch immer ungleich verteilt. Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologie und die Fähigkeit sie zu nutzen sind notwendige Voraussetzungen für eine Teilhabe. Darüber hinaus ist Systemgestaltung als Aktivität mit hohem Prestige verbunden.

Die Untersuchung der komplexen Wechselwirkungen zwischen Gender und IKT ist ein noch relativ junges Forschungsgebiet. Fragen sind z.B. Welche gesellschaftlich geprägten Annahmen und Werte werden in Informationstechnologie eingeschrieben? Wie wirkt sich Software-Design auf Arbeitsprozesse aus? Wie wird geschlechtliche Identität online gebildet? Welche Wirkungen hat die Technologieentwicklung auf globaler und lokaler Ebene?

Zur Vernetzung der weltweit verteilten ForscherInnen in diesem Gebiet wurde das 5. „European Symposium on Gender & Information and Communication Technology (ICT)“ organisiert, das vom 5. bis 7. März 2009 an der Universität Bremen stattfand. Rund 120 internationale TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit dem Tagungsmotto „Digital Cultures: Participation – Empowerment – Diversity“.

Tagungsbericht (130KB - PDF)
GICT 2009 - Website

Laufzeit:
11.2008 – 04.2009

Finanzierung DFG

 

De-Gendering informatischer Artefakte

Corinna Bath

De-Gendering informatischer Artefakte:

Grundlagen einer kritisch-feministischen Technikgestaltung

Download http://elib.suub.uni-bremen.de/edocs/00102741-1.pdf

De-Gendering informatischer Artefakte ist ein Ansatz, der darauf zielt, einer Fortschreibung der strukturell-symbolischen Geschlechterordnung durch Technologie entgegenzuwirken. Die Dissertation schlägt Methoden für eine alternative Technikgestaltung vor, mittels derer problematische Einschreibungen von Geschlecht in informatische Artefakte vermieden werden können. Eine solche „Ent-Vergeschlechtlichung“ informatischer Artefakte setzt einen fundierten theoretischen Rahmen und eine differenzierte Analyse voraus.

Ausgehend von aktuellen Ansätzen der Geschlechterstudien und der Wissenschafts- und Technikforschung  (vor allem Butler, Latour, Haraway, Barad und Suchman) wird deshalb zunächst ein performatives Verständnis von Vergeschlechtlichungsprozessen als einer „Ko-Produktion von Technologie und Geschlecht“ entwickelt. Darauf aufbauend werden vier Dimensionen der Vergeschlechtlichung informatischer Artefakte auf der Basis vorliegender Analysen herausgearbeitet: 1. strukturell bedingte Ausschlüsse bestimmter NutzerInnengruppen von der Technologie, die häufig durch die so genannte „I-methodology“ in der Technikgestaltung zustande kommen, 2. Ein- und Festschreibungen der vorherrschenden geschlechterhierarchischen Arbeitsteilung, die oft auf unangemessenen Annahmen über weibliche und männliche Kompetenzen oder die Ignoranz der Geschlechterpolitiken im Anwendungsfeld zurückzuführen sind, 3. die Normalisierung von Geschlecht durch die explizite Repräsentationen von geschlechtlichen Körpern und Verhaltensweisen in Artefakten und 4. Geschlechterpolitik und Epistemologie der Modellierung und Grundlagenforschung in der Informatik, die mit De-Kontextualisierung, traditionellen Objektivitätsauffassungen und besonderen ontologischen Annahmen verwickelt sind. Jeder dieser Problematiken werden adäquate Methoden der Technikgestaltung, die auf ein De-Gendering zielen, entgegengestellt. Abschließend wird die entwickelte Methodologie als ein Beitrag zur umfassenderen Vision eines „Design für lebbare Welten“ im Sinne Haraways und Butlers dargestellt.

De-Gendering informatischer Artefakte. Grundlagen einer kritisch-feministischen Technikgestaltung. Dissertation am Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. 2009

 

 

Arbeits- und akteursorientierte Gestaltung computerunterstützter Kundeninteraktion

Florian Theißing

Shared Servicespace. Arbeits- und akteursorientierte Gestaltung computerunterstützter Kundeninteraktion. Dissertation am Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. Shaker, Aachen 2007.

Laufzeit:
2001 - 2006

Finanziert durch ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung

 

Computer Support and Work Design in Call Centers (ComCall)

Margita Zallmann, Florian Theißing

Call center agents’ work is considered as „female work“: monotonous, low-qualified, intellectually undemanding, ill-paid. Our project ComCall studied call center work and its technical support against the background of job market and occupational qualification politics, safety and occupational health at VDU workplaces and good user interface design. We wanted to acquire a detailed understanding of call center work and to come up with new concepts for call center work as multifaceted, qualified and secure jobs with low physical and mental strain.

In three call centers we observed and analysed agents’ practical work activities and their surrounding organisational and technical conditions at exemplary work places. We did expert evaluations and user evaluations of the primary software systems they used. Our evaluations revealed rather low decision latitude and heavy mental strain because of the required high concentration, time pressure, inadequate software design and lack of prior training.  On the basis of our results, we proposed new organisational, technical and training concepts and tested them in our partner call centers.

Laufzeit:
1999 - 2002

Das Projekt wurde durch den Bremer Senator für Arbeit und den Europäischen Sozialfonds im Bremer Programm "Arbeit und Technik" gefördert

 

IT for the Teaching Library

Carola Schirmer

In recent years academic libraries in Germany have reconsidered their services and are re-framing some as tasks of the „teaching library“. Facing the changes in information technology that transform libraries in many ways, librarians have recognised their users' needs to develop and improve their information literacy. A wide range of information services, tutorials and teaching concepts have been introduced to develop library users’ information literacy.

However, students very often try to complete their academic work without seeking support by librarians. Many of them simply do not know about librarians' competences or do not dare to ask them for help. This is part of the phenomenon of librarians and their work being „invisible“ to their patrons.

In my dissertation project I will develop concepts for library services that are based on and delivered by IT. The research draws on work of several disciplines such as learning theories (pedagogy), information literacy education in libraries (library and information science), design of interactive IT systems (informatics) and gender and work (gender studies and sociology).

The empirical research, applying methods from user-centered and participatory systems design, aims at discovering the communication processes that take place during successful learning in the library environment. The concepts are meant to enable better library support for students and to render librarians' work and competencies more visible. The result of my research will be interaction design concepts for libraries that satisfy these two criteria.

Dissertation Topic